Fassadendämmung & WDVS in Berlin – vom Meisterbetrieb, förderkonform ausgeführt

Wärmedämmverbundsysteme für Mehrfamilienhaus, Wohnanlage, Altbau-Hoffassade und Gewerbe. Sto-Systempartner, TÜV-überwachter Fachbetrieb, Ausführung auch im bewohnten Zustand.

3.300 m²

Größtes WDVS-Einzelprojekt

Sto

Systempartner

20+

Jahre Erfahrung

Berlin

& Brandenburg

01// Fassadendämmung

Wärmedämmverbundsystem für den Berliner Bestand – geplant, ausgeführt, dokumentiert

Ein Großteil der Berliner Wohngebäude stammt aus den Jahrzehnten vor der ersten Wärmeschutzverordnung. Ungedämmte Außenwände bedeuten hohe Heizkosten, kalte Innenwände und ein schlechteres Energielabel. Die IRO Fassaden- und Beschichtungen Berlin GmbH plant und montiert Wärmedämmverbundsysteme (WDVS) als Systempartner von Sto – vom Mehrfamilienhaus mit 250 m² bis zum Verwaltungsgebäude mit 3.300 m² Fassadenfläche.

Fassadendämmung ist unser Schwerpunkt. Wir dämmen Straßen- und Hoffassaden, Giebel und Gewerbebauten, kombinieren das WDVS mit Putz- und Betoninstandsetzung und führen so aus, dass geförderte Vorhaben förderkonform dokumentiert sind: Systemaufbau, Dämmstoff, Dämmstärke, Details.

Warum ein vollständiges System? Dämmplatte, Kleber, Armierung, Oberputz und Anstrich müssen aufeinander abgestimmt sein – nur dann gelten die Zulassung des Herstellers und die geprüfte Brandschutzklassifizierung. Deshalb verarbeiten wir keine Produktmischungen, sondern Sto-Systeme mit dokumentiertem Aufbau.

Wann sich ein WDVS lohnt

  • Die Fassade muss ohnehin eingerüstet und saniert werden – das Gerüst bezahlen Sie nur einmal.
  • Die Außenwand ist ungedämmt (typisch: Bauten der 1950er- bis 1980er-Jahre, glatte Hof- und Giebelfassaden im Altbau).
  • Ein Energieausweis, eine WEG-Beschlussvorlage oder ein Sanierungsfahrplan fordert eine Verbesserung der Gebäudehülle.
  • Sie möchten Fördermittel nutzen und brauchen dafür einen Fachbetrieb, der systemkonform arbeitet und dokumentiert.
02// Systemaufbau

So ist ein Wärmedämmverbundsystem aufgebaut

Fünf Schichten, ein System. Jede davon entscheidet mit über Dämmwirkung, Haltbarkeit und Optik.

01

Untergrund & Befestigung

Prüfung von Putzhaftung und Tragfähigkeit, Reinigung, Ausgleich. Dämmplatten werden verklebt und – je nach Untergrund und Gebäudehöhe – zusätzlich verdübelt.

02

Dämmschicht

EPS oder Mineralwolle in der berechneten Dämmstärke, versetzt und fugendicht verlegt. Bei EPS werden Brandriegel aus Mineralwolle nach Bauordnung eingebaut.

03

Armierungsschicht

Armierungsmasse mit eingebettetem Glasfasergewebe nimmt Spannungen auf und schützt vor Rissen – an Fensterecken mit Diagonalarmierung.

04

Oberputz

Mineralischer, silikonharz- oder siliconharzgebundener Oberputz in Struktur und Körnung nach Wahl – diffusionsoffen und mit Algenschutz auf der Wetterseite.

05

Anstrich & Details

Egalisationsanstrich, Fensterbänke mit ausreichender Ausladung, Laibungen, Sockelabschluss, Anschlüsse an Dachrand, Balkone und Durchdringungen.

06

Dokumentation

Systemnachweis, Dämmstoff und Dämmstärke, Fotodokumentation der Bauphasen – die Grundlage für Förderauszahlung und Gewährleistung.

03// Anforderungen

Was beim WDVS am Berliner Altbau zu beachten ist

Die Dämmplatte ist der einfache Teil. Über Qualität und Fördererfolg entscheiden die Details.

Typisches Problem

Gemischter Untergrund

Alter Putz, Ausbesserungen, hohle Stellen, Betonstürze: Der Untergrund im Bestand ist selten einheitlich.

Unsere Lösung

Bestandsaufnahme und Instandsetzung vor der Dämmung

Wir prüfen die Tragfähigkeit, setzen lose Flächen instand und bereiten den Untergrund so vor, dass das System dauerhaft hält.

Typisches Problem

Brandschutz

Ab bestimmten Gebäudehöhen gelten Anforderungen an Dämmstoff und Brandriegel; Fluchtwege und Fensterstürze sind besonders zu betrachten.

Unsere Lösung

Systemwahl nach Bauordnung

Mineralwolle oder EPS mit Brandriegeln – wir wählen den Aufbau nach Berliner Bauordnung und Herstellerzulassung und dokumentieren ihn.

Typisches Problem

Wärmebrücken an Fenstern, Sockel und Balkonen

Ohne saubere Detailplanung entstehen an Laibungen, Balkonplatten und am Sockel Wärmebrücken – und in der Folge Feuchte- und Schimmelprobleme.

Unsere Lösung

Detailplanung und Sockeldämmung

Laibungsdämmung, Fensterbankverlängerung, Perimeterdämmung im Sockelbereich und abgestimmte Anschlüsse – in Zusammenarbeit mit dem Energieeffizienz-Experten.

Typisches Problem

Feuchtigkeit im Sockel

Aufsteigende Feuchte oder undichte Anschlüsse werden von einer Dämmung nicht behoben, sondern verdeckt.

Unsere Lösung

Erst abdichten, dann dämmen

Wir sanieren den Sockel und dichten erdberührte Bauteile nach DIN 18533 ab – siehe Bauwerksabdichtung.

Typisches Problem

Erscheinungsbild und Denkmalschutz

Tiefere Laibungen, verdeckte Gesimse, Vorgaben in Erhaltungsgebieten.

Unsere Lösung

Kombination aus Dämmung und Instandsetzung

Hof- und Giebelfassaden dämmen, gegliederte Straßenfassaden instand setzen und beschichten – abgestimmt mit Bezirksamt oder Denkmalbehörde.

Typisches Problem

Bewohntes Gebäude

Gerüst vor den Fenstern, Lärm, Zugänge, Balkone.

Unsere Lösung

Koordination im laufenden Betrieb

Mieterinformation, abgestimmte Gerüstphasen, gesicherte Zugänge und ein fester Ansprechpartner für Verwaltung und Bewohner.

04// Ablauf

Von der Einschätzung bis zur Förderdokumentation

Ein förderfähiges Vorhaben braucht die richtige Reihenfolge: Beratung, Antrag, Ausführung, Nachweis.

01

Erstgespräch & Einschätzung

Besichtigung, Aufnahme von Wandaufbau und Untergrund, erste Einschätzung zu Dämmstoff, Dämmstärke und Förderfähigkeit.

02

Energieberatung durch Fachpartner

Kommen Fördermittel infrage, ziehen wir Energieeffizienz-Experten aus unserem Netzwerk hinzu. Antragstellung vor Baubeginn liegt bei den Experten – wir liefern die technischen Grundlagen.

03

Angebot & Systemfestlegung

Leistungsverzeichnis mit Systemaufbau, Dämmstoff, Dämmstärke und Details – nachvollziehbar für WEG, Verwaltung und Förderstelle.

04

Ausführung

Gerüst, Untergrund, Dämmung, Armierung, Oberputz, Anstrich und Details – durch unsere Fachteams, mit Baustellenberichten.

05

Abnahme & Nachweis

Gemeinsame Abnahme, Fotodokumentation und Systemnachweis als Grundlage für die Fachunternehmererklärung und die Förderauszahlung.

05// Berliner Bestand

WDVS-Projekte in Berlin und Brandenburg

Vom Mehrfamilienhaus in Schöneberg über die Wohnanlage in Pankow bis zum Verwaltungsgebäude in Tiergarten: Wir haben in Berlin Wärmedämmverbundsysteme in allen Größenordnungen ausgeführt.

Ausgewählte Projekte: Stauffenbergstraße, Verwaltungsgebäude (3.300 m² WDVS) · Rüdesheimer Straße, Wilmersdorf (3.300 m² hochwertiges WDVS) · Saatwinkler Damm, Gewerbeobjekt (ca. 1.800 m² Vollwärmeschutz) · Schulstraße, Pankow, Mehrfamilienhaus mit Kita (1.200 m²) · Vorbergstraße 4, Schöneberg (1.100 m² WDVS, Straßen- und Hofseite) · Döringstraße, Friedrichshain (ca. 900 m²) · Furkastraße, Britz (250 m²) · Sredzkistraße, Prenzlauer Berg · Nikolsburger Platz, Wilmersdorf · Saarmund, Brandenburg.

Ob Gründerzeit-Hoffassade, Nachkriegsbau oder Gewerbehalle: Wir wählen Systemaufbau und Dämmstoff nach Gebäude, Bauordnung und Förderanforderung – nicht nach Standardpaket.

Referenzen nach Bezirk

  • Schöneberg
  • Wilmersdorf
  • Tiergarten
  • Pankow
  • Prenzlauer Berg
  • Friedrichshain
  • Britz
  • Spandau
  • Lichterfelde
  • Saarmund
  • Potsdam

Auswahl aus über 500 abgeschlossenen Projekten. Alle dokumentierten Objekte finden Sie unter Referenzen.

06// Referenzen

Ausgeführte Wärmedämmverbundsysteme

Alle Referenzen

Drei Größenordnungen, ein Anspruch: Mehrfamilienhaus im bewohnten Zustand, Verwaltungsgebäude und Gewerbeobjekt.

WDVS Fassadendämmung Vorbergstraße 4 in Berlin-Schöneberg
Fassadendämmung / WDVS

Mehrfamilienhaus · Schöneberg

Vorbergstraße 4

Umfang
1.100 m²
Leistung
WDVS Straßen- und Hofseite
WDVS an Verwaltungsgebäude Stauffenbergstraße in Berlin-Tiergarten
Fassadendämmung / WDVS

Verwaltungsgebäude · Tiergarten

Stauffenbergstraße

Umfang
3.300 m²
Leistung
WDVS
Vollwärmeschutz WDVS Gewerbeobjekt Saatwinkler Damm in Berlin-Spandau
Fassadendämmung / WDVS

Gewerbeobjekt · Spandau

Saatwinkler Damm

Umfang
ca. 1.800 m² WDVS
Leistung
WDVS Vollwärmeschutz
Warum IRO

Fassadendämmung vom Meisterbetrieb – nicht vom Subunternehmer-Netzwerk

Viele Anbieter vermitteln Dämmarbeiten nur. Wir führen sie aus: mit eigenen Fachteams, als Sto-Systempartner, als TÜV-überwachter Fachbetrieb und mit Ansprechpartnern, die Sie beim Namen kennen.

MeisterbetriebEingetragener Meisterbetrieb des Maler- und Lackiererhandwerks, Handwerkskammer Berlin, Mitglied der Maler- und Lackiererinnung Berlin.
Über 20 Jahre Berliner BestandMehr als 500 abgeschlossene Projekte in Berlin und Brandenburg – vom Einfamilienhaus bis zur Wohnanlage mit mehreren tausend Quadratmetern Fassade.
Geprüft & zugelassenÜberwachter Fachbetrieb nach § 19 WHG (TÜV Rheinland), im Unternehmer- und Lieferantenverzeichnis des Landes Berlin (ULV) gelistet.
Systempartner StoVerarbeitung von System-Lösungen der Hersteller Sto und StoCretec – abgestimmt, dokumentiert und mit Berufshaftpflicht (3 Mio. € Deckung) abgesichert.
Ihr AnsprechpartnerStefan KirchhofGeschäftsführung · Projektberatung & Angebot
Ihr AnsprechpartnerStephan VandreyGeschäftsführung · Projektberatung & Ausführung
Häufige Fragen

Häufige Fragen zu Fassadendämmung und WDVS

Kosten, Dämmstoffe, Dämmstärke, Förderung, Altbau – die häufigsten Fragen, die uns Eigentümer, Verwalter und Architekten stellen.

Was kostet eine Fassadendämmung mit WDVS in Berlin?

Die Kosten pro Quadratmeter setzen sich aus Gerüst, Untergrundvorbereitung, Dämmstoff und Dämmstärke, Armierung, Oberputz und Anstrich sowie den Detailarbeiten an Fenstern, Sockel, Balkonen und Dachanschluss zusammen. Die Details machen am Berliner Altbau oft den Unterschied. Deshalb kalkulieren wir nach Besichtigung und legen Ihnen ein Angebot mit aufgeschlüsselten Positionen vor. Bei förderfähigen Vorhaben stellen wir die Unterlagen so zusammen, dass Energieeffizienz-Experten die Förderprüfung darauf aufbauen können.

Welche Dämmstoffe kommen beim WDVS zum Einsatz?

In der Praxis vor allem EPS (Polystyrol-Hartschaum) und Mineralwolle. EPS ist wirtschaftlich und leicht zu verarbeiten; Mineralwolle ist nicht brennbar, diffusionsoffen und wird häufig bei höheren Gebäuden oder erhöhten Brandschutzanforderungen gewählt. Welche Variante sinnvoll ist, hängt von Gebäudehöhe, Untergrund, Bauordnung und Ziel-U-Wert ab – wir beraten Sie objektbezogen.

Wie dick muss die Dämmung sein?

Die Dämmstärke ergibt sich aus dem angestrebten U-Wert der Außenwand, den Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) und – bei geförderten Maßnahmen – den technischen Mindestanforderungen des jeweiligen Förderprogramms. Am Berliner Bestand sind je nach Wandaufbau und Dämmstoff häufig Dämmstärken im Bereich von 12 bis 20 cm üblich. Die verbindliche Auslegung übernimmt der Energieeffizienz-Experte; wir setzen sie systemkonform um.

Wird die Fassadendämmung gefördert?

Energetische Maßnahmen an der Gebäudehülle können über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) gefördert werden – als Zuschuss für Einzelmaßnahmen oder als Kredit über die KfW; in Berlin kommen je nach Programm Landesmittel hinzu. Voraussetzung sind unter anderem die Einbindung eines Energieeffizienz-Experten und die Antragstellung vor Beginn der Arbeiten. Wir sind kein Fördermittelberater, arbeiten aber mit qualifizierten Energieeffizienz-Experten zusammen und führen förderkonform aus. Mehr dazu unter Förderung.

Kann man einen Altbau mit Stuckfassade dämmen?

Straßenfassaden mit Stuck und Gliederung werden in der Regel nicht mit WDVS überdämmt – hier setzen wir auf Instandsetzung und Beschichtung. Die glatten Hof- und Giebelfassaden dagegen lassen sich häufig sehr gut dämmen. Diese Kombination aus Fassadensanierung straßenseitig und WDVS hofseitig setzen wir in Berlin regelmäßig um, zum Beispiel in der Vorbergstraße in Schöneberg.

Wie lange hält ein WDVS?

Fachgerecht verarbeitete Wärmedämmverbundsysteme erreichen Nutzungsdauern von mehreren Jahrzehnten. Entscheidend sind ein sauberer Systemaufbau ohne Produktmix, korrekt ausgeführte Anschlüsse und Sockel sowie ein regelmäßiger Pflegeanstrich. Wir verarbeiten ausschließlich vollständige Systeme von Sto und dokumentieren den Aufbau.

Ist eine Dämmung im bewohnten Mehrfamilienhaus möglich?

Ja – das ist unser Alltag. Wir informieren Mieter vor Beginn, stimmen Gerüstphasen ab, sichern Zugänge und Balkone und koordinieren die Arbeiten so, dass der Betrieb weiterläuft.

Welche Nachteile hat ein WDVS?

Ein WDVS verändert das Erscheinungsbild der Fassade (Laibungstiefen, Gesimse) und erfordert saubere Detaillösungen an Fenstern, Sockel und Dachrand – sonst drohen Wärmebrücken oder Feuchteschäden. Zudem müssen Brandschutz und Algenschutz mitgeplant werden. Diese Punkte lösen wir in der Planung: durch Fensterbankverlängerungen, Brandriegel bei EPS, diffusionsoffene Oberputze und einen sorgfältig ausgeführten Sockel.

Fassade dämmen? Wir prüfen, was an Ihrem Gebäude sinnvoll ist.

Senden Sie uns Adresse, Baujahr und ein paar Fotos – Sie erhalten eine erste Einschätzung zu System, Dämmstoff und Förderweg.